Verbreitung und Entwicklung des Tischtennis
 
"In Ungarn fand 1897 die erste nationale Meisterschaft statt. 1902 stellte der englische Fußballer Edward Shires, ein Vertreter von Schreibmaschinen, das Spiel in Wien und Budapest vor. 1899 wurde die 1. Berliner Tennis- und Ping-Pong-Gesellschaft (der spätere Fußball-Bundesligist Tennis Borussia Berlin) gegründet, 1900 das erste Ping-Pong-Cafe (Viktoria-Luise-Platz in Berlin) eröffnet. Um 1899 gelangte eine vereinfachte Variante nach Japan. Von hier aus gelangte es nach China, Korea und Hongkong. 1901 fand in Hamburg-Uhlenhorst das erste deutsche Turnier statt. Bis in die Jahre nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich das Spiel nicht wesentlich weiter, vielleicht wegen der verschiedenartigen und teilweise komplizierten Regeln.

Nach und nach werden nationale und internationale Verbände gegründet und die ersten wichtigen Veranstalltungen fanden statt.

    * 1907 wurde die erste deutsche Meisterschaft gespielt im Kasino am Nollendorff-Platz in 
       Berlin.  
    * 1921 „Table Tennis Association“ in England
    * 1925 Gründung des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) (25. November)
    * 1925 Erste offizielle deutschen Meisterschaften im Herren- und Dameneinzel in Berlin
    * 1926 Gründung des Österreichischen Tischtennis-Verbandes ÖTTV
    * 1926 Internationale Tischtennisförderation ITTF in Berlin, gegründet von England,
      
Schweden, Ungarn, Indien, Dänemark, Deutschland, Tschechoslowakei, Österreich und
       Wales.

    * 1926 wurde die erste Europameisterschaft in London geplant, die allerdings durch die Beteiligung von einigen Indern zu einer Weltmeisterschaft aufgewertet wurde. Für das Endspiel qualifizierten sich die beiden Ungarn Roland Jacobi und Zoltan Mechlovits. Jacobi spielte in langen Bügelfaltenhosen und weißem Hemd – man überredete ihn, wenigstens die Fliege abzulegen – und war nach dem 3:0-Sieg der erste Tischtennisweltmeister.
    * 1927 „La fédération française de tennis de table“ in Frankreich
    * 1928 erste Meisterschaft von Frankreich
    * 1930 „The American Ping Pong Association“ gestattete den Mitgliedern nur die Verwendung von Spielmaterial der Parker Brothers. Deshalb entstanden in US-Amerika 1933 zwei weitere Verbände: „U.S. Amateur Table Tennis Association“ und „The National Table Tennis Association“. 1935 vereinigen sich die drei Verbände zur „U.S. Table Tennis Association“ (welche sich 1994 in „U.S.A. Table Tennis“ umbenannte)
    * 1933 Der Kieler TTK Grün-Weiß wurde erster deutscher Mannschaftsmeister der Herren 

Bis zum Zweiten Weltkrieg kamen die besten Tischtennisspieler und -spielerinnen aus Ungarn, Tschechoslowakei und Rumänien. Ab 1953 wurden die japanischen Spieler führend. Sie entwickelten den Penholder-Griff, wobei der Schläger zwischen Zeigefinger und Daumen gehalten wurde. Ferner beklebten sie den Schläger mit dicken Schaumstoffmatten, was das Spiel erheblich schneller machte. Die Japaner erfanden auch den Topspin. Anfang der 1960er Jahre war Erich Arndt der erste deutsche Spieler, der den Topspin beherrschte. In den nächsten 30 Jahren kamen fast alle Weltmeister aus Asien. Anfang der 1980er Jahre konnten die Europäer mit Hilfe von neuen Techniken (Frischkleben) aufholen. Innerhalb Asiens verschob sich die Vorherrschaft von Japan nach China, das seit Ende der 70er Jahre trotz einzelner europäischer und südkoreanischer Erfolge die Tischtenniswettbewerbe auch international dominiert.

    * 1949 Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde am 29./30. Juli der DTTB in Bad Homburg wiedergegründet
    * 1951 Am 11. März wurde der DTTB wieder in die ITTF aufgenommen
    * 1958 erste „echte“ Europameisterschaft
    * 1964 Der Franzose Alex Ehrlich stellt in Malmö seinen neuentwickelten Tischtennis-Roboter vor
    * 1966/67 deutsche Bundesliga für Herren
    * 1972/73 deutsche Bundesliga für Damen
    * 1988 wurde Tischtennis offiziell olympische Sportart.

Quelle: www.wikipedia.de

 
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